Menu

Da es bereits zahlreiche Seiten über Technik, Einrichtung und Gestaltung eines Malawiaquariums gibt, möchte ich hierbei lediglich auf renommierte Seiten verweisen und werde diesen Teil daher hier aussparen.

Mein Schwerpunkt hingegen liegt bei der Artbeschreibung derjenigen Arten, die bereits über längere Zeit in meinem Bestand waren und über welche ich insofern hinreichende Erfahrungen nun öffentlich aufzeigen kann und möchte. Wichtig ist zu bedenken, dass es meine ganz persönlichen eigenen Erfahrungen sind, die ich hier veröffentliche, die aber keineswegs den Anspruch von Absolutheit einnehmen sollen.

Letztendlich muss jedem Aquarianer bewusst sein, dass seine Pfleglinge Lebewesen sind, für die es keine Bedienungsanleitung gibt und dass es insofern Individuen mit ganz eigenen Charakterzügen sind. Daher stellen meine Erfahrungen Tendenzen dar und können so durch weitere andere Erfahrungsberichte zu einem ganz eigenen persönlichen Blick führen.

 

Der Schwerpunkt meiner Hobbyzucht liegt heute auf der Haltung und Zucht überwiegend relativ seltener Mbunas und die Erhaltung der Vielfalft aufgrund unterschiedlich vorkommender Farbmorphen einer einzigen Art und dabei seien hier alle möglichen Morphen einer Art gemeint!!! 

So möchte ich einen kleinen, bescheidenen Beitrag zur Arterhaltung und Artenvielfalt leisten, die der Malawisee bietet.

Von der Vermehrung und Verbreitung von Zuchtformen und Hybriden halte ich absolut nichts. Leider muss ich aber als ambitionierter Hobby-Züchter und Malawianer immer wieder schmerzlich feststellen, dass bestimmte Zuchtformen und Hybridenzüchtungen (insbesondere beim Aulonocara ...) zum Teil auf größeres Interesse stößt, als die im See natürlich vorkommenden Arten. Auf Fischbörsen herrscht heutzutage Trödelmarktmentalität und schön bunt darf es darüber hinaus auch noch sein. Die Auseinandersetzung mit dem, was da eigentlich käuflich gerade erworben wurde, ist leider dabei total nebensächlich. 

Einige Arten musste ich im Laufe der Zeit leider wieder abgeben, da sie für Aquarianer leider weniger begehrenswert waren. Ein Beispiel dafür ist der Melanochromis lepidiadaptes. Mittlerweile erfreuen sich viele Malawianer an diesem wunderschönen Mbuna, der zudem eine tolle Eigenschaft besitzt, da er nämlich wie die Polizeit im Aquarium eine gewisse Ruhe ausstrahlt und auch für Ruhe sorgt. Doch auf dem ersten Blick war er für die allermeisten Börsenbesucher nicht interessant genug.

Im Netz bekam er plötzlich einen sehr positiven Ruf und so fand er letztlich seine Verbreitung. Vielleicht gelingt das ein stückweit auch durch diese Aufklärungskontext, den solche Malawiseiten mit sich bringen. Hoffentlich!

Und insofern kann ich vielleicht mit dieser Website auch ein wenig zur Aufklärung beitragen und zeigen, dass es gar nicht dieser Züchtungen bedarf, da wir einen großen Schatz an Artenvielfalt natürlicherweise im Malawisee haben.

Letztendlich kann jeder Aquarianer seinen entsprechenden Beitrag zur Arterhaltung und Artenvielfalt beisteuern.