Meine ersten Fische

Es muss im Jahr 1986 gewesen sein. Mein jüngerer Bruder und ich haben jeweils ein Pärchen Kampffische von unseren Eltern geschenkt bekommen. Schon damals hinterließen die wunderbaren Tiere einen großen Eindruck auf mich. So saß ich oft stundenlang vor dem Glaskasten und beobachtete ihr Verhalten.

Kurze Zeit darauf bekam ich mein erstes eigenes 56-Liter-Aquarium. Anfangs schwammen dann Neons, Guppies und Welse in dem Aquarium und mehr und mehr übernahm ich die Verantwortung für die Pflege des Aquariums und dessen Insassen. Das reichte mir dann bald nicht mehr aus und so sparte ich auf ein größeres Aquarium, in welchem ich überwiegend Lebendgebärende Zahnkarpfen pflegte. Dieses Aquarium mit einem Fassungsvermögen von etwa 120 Litern kam mir damals riesengroß vor.

Es bereitete mir unglaublich große Freude, den sich ab und an einstellenden Nachwuchs beim Wachsen zuzuschauen. Gerade die Farb-Vielseitigkeit der Guppies fand ich schon damals aufregend und spannend zu beobachten.

Die ersten Buntbarsche ziehen ein:

Am 06.12.1996 bekam ich von meinen Eltern zwei wunderschöne Buntbarsche geschenkt, die es so in der Qualität heute leider selten noch gibt. Wie ich sehr viel später herausgefunden habe, handelte es sich um Pseudotropheus lombardoi. Allerdings habe ich damals wohl so alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Zumindest wusste ich, dass man diese nicht mit Guppies udgl. halten kann und setze sie daher einzeln in kleine Ablaichkästen ins Hauptaquarium. Als ich allerdings kurz darauf von einer Auswärtsreise wieder nach Hause kam, schwammen die beiden Tiere bereits im Hauptaquarium munter herum und hatten meine komplette Guppyzucht aufgemampft.

Meine Eltern hatten offensichtlich Mitleid mit den Tieren und haben sie aus den Ablaichkästen entlassen. Leider wussten sie damals nicht, dass sie mir das ganze Aquarium auf den Kopf stellen werden. Diese erste große Enttäuschung mit Malawibuntbarschen hielt allerdings nicht sonderlich lang an. Denn schon bald schaute ich gezielt in den damaligen Zoogeschäften nach Artgenossen, um nun ein komplettes Malawibecken einrichten zu können.

Erste Erfahrungen mit eigenen Nachzuchten:

Damals wurde ich auf Melanochromis auratus aufmerksam. In den Zooaquarien gab es wunderschöne Tiere. Die Weibchen trugen bereits viele Jungtiere in ihren Mäulern und als junger Spunt mit wenig Taschengeld kaufte ich mir eben genau diese, um mir dann ein paar Jungtiere für meinen ersten richtigen Malawi-Besatz aufziehen zu können. Von den Jungtieren wählte ich diese aus, die mir am besten gefielen und die übrigen Jungtiere tauschte ich dann später wieder für etwas Futtergeld im selbigen Zoogeschäft.

Aufbau einer eigenen Zuchtanlage:

Lange blieb es dann nicht nur bei einem Aquarium, sondern schon bald wurde aufgerüstet. Mehrere größere Becken mit Zuchtgruppen wurden eingerichtet und einige 60er galt dann als Spuck- und Aufzuchtbecken. Die Haltung und Aufzucht sowie die Verhaltensweisen der verschiedenen Arten aus dem Malawisee beeindruckten mich mehr und mehr und zogen mich zunehmend in ihren Bann. Trotz mehrerer Wohnungswechsel zogen die Aquarien mit ihren Bewohnern immer mit um. 

Endlich angekommen:

Seit 2011 bin ich nun sesshaft mit einem großen Haus und Familie und habe dort zunächst einen Zuchtkeller mit um die 20 Aquarien eingerichtet. Auch waren Aquarien anfänglich in allen Zimmern verteilt, welche jedoch nach und nach aufgrund der immer größer werdenden Familie nach und nach wieder abgebaut wurden.

Endergebnis - mein eigenes Zuchthaus:

Der Platz war im Keller schon sehr begrenzt und auf Dauer ist das auch nix fürs Mauerwerk. Also musste eine Entscheidung her.

Ich ließ ein kleines Fischhaus mit 30 Quadratmetern bauen. Der Vorteil: ich konnte von Anbeginn alles so planen, dass die Anlage recht autark läuft. Außerdem habe ich Fußbodenheißungen einbauen lassen, damit die Wärme direkt von unten kommt und sich ideal im Raum verteilt.      So habe ich ein gleichmäßiges Raumklima im Fischhaus. Auch wurden Wasserleitungen gelegt, sodass ich per Überlauf automatische Wasserwechsel durchführen kann. Das spart viel wertvolle Zeit und die Becken haben so immer konstante Wasserwerte.

Aber all das findest Du in der Beschreibung meiner Anlage. Dort berichte ich etwas detaillierter und stelle auch Bildmaterial zur Verfügung.

Einige Veränderungen wird es jedoch noch geben, um die Anlage komplett zu optimieren.  Durch die Umrüstung auf erneuerbare Energien will ich einen Beitrag zum Umweltschutz/Klimaschutz leisten. Die Planung dafür ist aktuell in vollem Gange.

 

Grundsätzliches:

Seit damals nun habe ich bereits sämtliche Erfahrungen gesammelt über die Aquariumseinrichtung, über technischen Möglichkeiten, über die Vergesellschaftung und Konstellation verschiedener Arten und vieles mehr. 

Sehr viele unterschiedliche Faktoren spielen beispielsweise bei der Besatzkonstellation eine wesentliche Rolle, auf die ich in den Unterkategorien teilweise eingehe. Grundlegend dafür sind persönliche Erfahrungswerte mit den ganz konkreten Arten.

Insbesondere im Bereich der Mbunas habe ich bisher schon unzählige Arten selbst gehalten und kann daher diesbezüglich auf ein großes Repertoire zurückgreifen.

 

Weitere Infos sind zu finden unter dem Punkt: "Ziel dieser Website".
 

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite und hoffe auf einen netten Erfahrungsaustasch!

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