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Tropheops chilumba Mpanga

 

     

                                              Männchen                                                                                    Männchen


   

                                           Weibchen

Gattungsbezeichnung

Alle Tropheops-Arten werden nach eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen nicht weiter der Gattung PSEUDOTROPHEUS, sondern der Gattung TROPHEOPS zugeteilt. Unterscheidungsmerkmale sind die stark abgerundete Schnauze und das kleine, tief sitzende Maul des Tropheops, wohingegen der Unterkiefer kürzer ist als der Oberkiefer.

Lebensraum

Tropheops sp. chilumba orange sind überwiegend entlang der Nordwestküste in den sedimentfreien Felszonen, aber teilweise auch in sedimentreicheren Gebieten des Malawisees zu finden. Dort sind sie zwischen den großen Felsen in einer Wassertiefe von 7 bis 15 Metern auf der Nahrungssuche.

Ernährung

Tropheops sp. chilumba orange ernährt sich limnivor, indem er überwiegend Fadenalgen aus dem bewachsenen Substrat herausreißt. Aber auch Phytoplankton wird gelegentlich aus dem freien Wasser aufgenommen.

Verhalten

Die geschlechtsreifen dominanten Männchen sind territorial und verteidigen so ihr Brutrevier. Die Weibchen und halbwüchsigen Tiere hingegen bewegen sich meist einzeln in ihrem Habitat.

 

Zum Weiterlesen:

  1. http://www.malawi-guru.de/malawisee/fischverzeichnis-malawisee-buntbarsche/mbunas/fischverzeichnis-tropheops/918-tropheops-sp-chilumba.html
  2. http://www.malawisee-aquaristik.de/mbuna.html

 

Steckbrief

Männchen erreichen eine Größe bis zu 12 cm, die Weibchen etwa 10 cm. Sie sind an der Nordwestküste zwischen Mdoka und Chirwa Island heimisch. In einer Tiefe von 7-15 Metern ist er im sedimentfreien Felsbiotop in der Umgebung größerer Felsen anzutreffen. Er ernährt sich limnivor, also von Aufwuchs und Phytoplankton. Er zählt zu den maternalen Maulbrütern. Die Männchen verteidigen aggressiv ihr Revier um dunkle kleinere Höhlen. Ein Aquarium sollte eine Mindestkantenlänge von 120 cm und ein Fassungsvermögen von mindestens 350 Litern aufweisen. Er zählt zu den innerartlich aggressiveren und durchsetzungsstärkeren Arten.