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Maylandia sp. msobo Magunga

                                                            Männchen                                                                                                                                                        Weibchen

 

Lebensraum

Maylandia sp. msobo lebt in den oberen Bereichen der sedimentreichen Übergangszone an der nördlichen Ostseeküste Tansanias.  Der Magunga wird allerdings auch in der sedimentfreien Felszone beobachtet. Er lebt in einer Tiefe von 7 - 25 Metern, tendenziell aber eher im oberen Bereich. 

Ernährung

Maylandia sp. msobo Magunga ernährt sich limnivor, also von Aufwuchs. Er drückt seine Lippen am Substrat zusammen, wodurch ein Unterdruck entsteht. So kann er ruckartig Algenstänge abtrennen und verzehren. Die Männchen sich stark territorial ans Substrat gebunden, die Weibchen lösen sich oft vom Substrat im nehmen im freien Wasser Plankton auf. 

Verhalten

Die Weibchen streifen einzeln oder in kleinen Gruppen durchs Biotop auf der Suche nach Nahrung. Die Männchen sind sehr territorial an Steine und Felsen gebunden und verteidigen ihr Revier gegen Eindringlinge. Ich konnte bisher immer eine sehr hohe innerartliche Aggressivität feststellen, sodass am Ende immer nur ein Männchen auf mehrere Weibchen übrig geblieben ist. Daher gibt es eine klare Empfehlung zur Harmenshaltung. Aber auch die Weibchen sind extrem aggressiv gegeneinander. (Mehr unter Haltung).

Haltung

Für die Haltung im Aquarium sind steile Felsaufbauten mit Spalten und Höhlen zu empfehlen. Im sandigen Vordergrund können dann vereinzelte größere Steine eingebracht werden. Der Sand sollte nicht zu hell gewählt werden. Die Steinaufbauten sollten so gestaltet werden, dass mehrere Höhlen den Männchen zur Verfügung stehen. 

Maylandia sp. msobo Magunga können in einem Aquarium ab einer Kantenlänge von 150 cm gehalten werden. Aufgrund der Erfahrungen empfehle ich klar eine Haremshaltung - ein Männchen auf mehrere Weibchen. D.h. es empfiehlt sich je nach Besatz ein Verhältnis von 1:3; 1:4; 1:5...Die Weibchen lassen sich, falls vorhanden, jeweils weiter nach oben aufstocken. Problematisch ist nur, dass überwiegend bei dieser Art meist mehr Männchen als Weibchen geboren werden und so ein extremer Männerüberschuss herrscht. Bei meiner neuen Zuchtgruppe, bei der die Tiere selbst bei mir geboren und miteinander aufgewachsen sind, funktioniert es nun zum ersten Mal mit mehrere Männchen im Verhältnis 4:16. Erstaunlicherweise war hier das Verhältnis bei diesem Wurf auch von vornherein so gegeben. Nun hoffe ich, dass diese Linie so friedlich besteht und ich auf Dauer auch ein solches Verhältnis beim Magunga erfolgreich halten kann. 

Weitere Informationen unter:  https://www.malawi-guru.de/malawisee/fischverzeichnis-malawisee-buntbarsche/mbunas/fischverzeichnis-metriaclima-maylandia/435-metriaclima-sp-msobo.html

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